Daystar 125, VL 125 Daystar, VL 125 Daystar Classic

Re: Aufbocken

19. Nov 2012, 20:59

Ich habe es jetzt noch mal probiert mit 100% kein Gang drinnen weil ich letztes mal nicht sicher war ob alles korrekt war.
Bin wieder voll auf den Bügel gestiegen und dieses mal hat es sie wenigstens ein paar Millimeter angehoben aber nach wie vor meilenweit entfernt über den Toten Punkt zu gehen. Erst als ich dann hinten anfasste und mit denke so 30kg anhob und somit das Gewicht um das auf dem Hebel steigerte und das der Maschine verminderte ging sie auf den Ständer.

Für Leute die leichter sind könnte das voll und gereade auf dem Hebel Stehen noch etwas erleichternd sein weil sie dann das zusätzliche aufzubauende Gewicht wenn sie voll und gereade auf dem Hebel Stehen auf beide Arme etwas verteilen können links am Lenker und rechts am Bügel oder Chromleiste.
Macht man das fliesend also mit Schwung auf den Hebel steht und sobald der Schwung den Höhepunkt erreicht hat dann noch anhebt muss leicht weniger gehoben/gezogen werden aber immer noch erheblich.

Aber es bleibt dabei die VL hüpft nicht nur durch Schwerkraft alleine in meiner Gewichtsklasse auf den Ständer. Ein Ruck am Lenker oder hinten anheben oder eine Kombination aus beidem ist erforderlich.

Für mich hat das anheben den Vorteil das ich nur ein Versuch mache auf den Ständer zu stellen. Ich erhöhe einfach die Kraft bis es geht und kann so, sie weich in den Anschlag fallen lassen oder sie dabei noch bremsen wenn erforderlich.
Beim Ruck am Lenker geht es manchmal nicht beim ersten mal weil ich nicht will das sie mehr als nötig in den Anschlag knallt und daher die Dosierung manchmal etwas zu klein ist.
Ist der Boden höher beim Ständer als bei den Rädern komme ich dann mit der Ruckmethode auch an meine Grenzen und nur noch Heben ist angesagt. Ist das Bike noch beladen sucht man sich mit Vorteil eine Senke aus (also Boden beim Ständer etwas tiefer als bei den Rädern)

So nun wäre es interessant von Coramo zu hören ob sie mittlerweilen mehr Erfolg hat beim aufbocken ihrer VL

Gruss Mechanix

Re: Aufbocken

19. Nov 2012, 21:23

Mechanix hat geschrieben:Beim Ruck am Lenker geht es manchmal nicht beim ersten mal weil ...
... das kontraproduktiv ist. Beim Ziehen/Ruck am Lenker erhöht man das effektiv anzuhebende Gewicht der Maschine, da dadurch das Hinterrad fester auf den Boden gedrückt wird.
Den Lenker fasst man nur an, um damit die Maschine zu führen; anheben sollte man nur am hinteren Bügel oder der Chromleiste.

Re: Aufbocken

20. Nov 2012, 10:21

coramo hat geschrieben:Wenn ich also links daneben stehe, den rechten Fuß auf dem Hebel des Ständers und mit beiden Händen am Lenker ziehe, bekomme ich sie nicht aufgebockt.
Siehe Beitrag #22.
Wesentlich stabiler als auf dem Hauptständer steht die Maschine auf dem Seitenständer. Das Dreieck aus Auflagepunkt Hinterrad, Vorderrad und Ständer ist da wesentlich größer als das Dreieck Auflagepunkt rechter Ständerfuß, linker Ständerfuß und Vorderrad. Die Fläche des Dreiecks ist ein Maß für die Standstabilität. Deshalb wird auch z.B. die Maschine auf einem Autoreisezug immer auf dem Seitenständer abgestellt und verzurrt.
Mach dir also keinen Kopf und stelle deine VL auf den Seitenständer. Zugegeben, der Platzbedarf dafür ist etwas größer aber immer noch kleiner als die Bequemlichkeit beim Abstellen. ;)
Übrigens: eine Rückmeldung hier wäre nicht verkehrt und sicherlich von den Schreibenden hier gerne gesehen.

Re: Aufbocken

20. Nov 2012, 16:49

Das Problem beim Seitenständer ist dass er von selber zurück geht. Bumst jemand an oder Kinder turnen gar auf ihr rum, liegt sie dann schnell mal auf dem Boden wenn sie dadurch genügend aufgerichtet wird dass der Ständer zurück schnellen kann.

Daher den Seitenständer benutze ich nur wenn ich in der Nähe der VL bleibe und sie im Auge behalten kann.
Wenn der Seitenständer oft unbeaufsichtigt zum Einsatz kommen sollte, würde ich empfehlen in Umzubauen so das er unten bleibt und ein Schalter montieren damit die Zündung unterbrochen ist wenn er unten ist.

Gruss Mechanix

Re: Aufbocken

20. Nov 2012, 17:53

Mechanix hat geschrieben:... wenn sie dadurch genügend aufgerichtet wird dass der Ständer zurück schnellen kann.
Dazu muss man die Maschine schon sehr weit aufrichten und relativ viel Kraft aufbringen; Kraft, die selbst tobende Kinder mit ihren 30 - 35 kg Lebendgewicht nicht haben.
Bei meiner VT ist das jedenfalls noch nie passiert. Zugegeben, ich habe auch nie auf einem Spielplatz oder im Kindergarten geparkt. ;) ;) ;D

Re: Aufbocken

20. Nov 2012, 19:39

Die VL braucht nur einzufedern und hoch zu jucken und schwups der Ständer ist weg.
Steigt dir ein Kind auf das einladende rechte Trittbrett um z.B. Die Instrumente besser sehen zu können und springt dann ab kann das reichen. Spätestens wenn sein Kollege auch noch sagt ich will auch ich will auch .... und dort gleichzeitig rauf klettert reicht es dann ziemlich sicher.

Die Daystar muss nicht extra nahe zu den Kindern gebracht werden, Das viele Chrom hat eine magische Wirkung auf die kleinen Racker.

Gruss Mechanix

Re: Aufbocken

20. Nov 2012, 19:47

Hallo Leute, bevor jetzt einer versucht über das Thema "Aufbocken" zu prommovieren (seinen Dr. zu machen) habe ich auch noch eine Idee :idea: damit es damit keine Probleme gibt. Frei nach dem Forum-Motto oben links; "Wenn Du einen Daelim (Roller, Motorrad oder Quad) fährst, bist du hier richtig! " sollte Coramo und ihr Mann sich ein Quad zulegen.... :lol: :lol: :lol:

Bernd

.....und Hermann, Du hast vollkommen recht mit; "Übrigens: eine Rückmeldung hier wäre nicht verkehrt und sicherlich von den Schreibenden hier gerne gesehen." vielleicht sind die beiden ja schon auf den Quad umgestiegen :?

Re: Aufbocken

21. Nov 2012, 09:43

Guten Morgen, vielleicht ist das Gefährt auch nur zu schwer.
Meine VT hat zusätzlich noch ein Seitenständer den ich normal benutze.

Re: Aufbocken

21. Nov 2012, 10:47

Mechanix hat geschrieben:Die VL braucht nur einzufedern und hoch zu jucken und schwups der Ständer ist weg.
Steigt dir ein Kind auf das einladende rechte Trittbrett um z.B. Die Instrumente besser sehen zu können und springt dann ab kann das reichen.
Das ist nicht normal. Du solltest dringend mal die Stoßdämpfer überprüfen.

Re: Aufbocken

21. Nov 2012, 16:54

Beim Fahren hätte ich noch nie den Eindruck gehabt das ich auf einer Gummikuh sitzen würde, Also werden die noch i.O. Sein. Der Prüfer hatte auch nichts wegen dem zu bemängeln. Nur beide Stander gingen ihm zu wenig schnell rauf. Vom Hauptständer habe ich weiter oben ja schon geschrieben.
Da ich den Seitenständer nicht rauf schnellen lasse sondern mit dem Fuss in rauf tuhe und der Ständer dann auch dort blieb war für mich alles i,o, Das änderte sich dann aber nach dem schmieren, er hing dann leicht runter und blieb nicht mehr oben und kam einem in die Quere wenn man nahe an der VL steht. Die Feder Spannung hat wohl etwas nachgelassen. Das Loch wo die Feder greift habe ich dann zugenietet und unmittelbar daneben wider eines gemacht so dass die Spannkraft nun wieder ausreicht das er ganz anliegt.
Die Schmierung und das leichte erhöhen der Spannkraft hat nun zur Folge dass er noch besser wegflitzen könnte wenn er mal soweit entlastet wird das er es kann. Auch muss sich der Fuss bewusster den Ständer suchen weil er jetzt wieder ganz anliegt.
Ist also eine zweifelhafte Verbesserung wenn gut geölt.

Was ist das nächste was ich noch überprüfen sollte? Ev. die Reifen und deren Druck ev. federn die ja zu stark.

Für mich hat der Seitenständer an der VL den Charakter des lieben Mitmenschen der dir behilflich beim Sitzen ist und dir den Stuhl nachschiebt aber dann wenn du dich noch mal etwas erhebst um die Sitzposition zu verbessern dir den Stuhl unter dem Hintern wegreist.

Verlasst euch ruhig auf diese labile Aufbockungsart. Habe ich auch gemacht bis sie mir umfiel weil ich noch an ihr hantierte und das gerade ein wenig zu viel war so das der Ständer flitzen konnte. Bliebe der Ständer unten oder hätte ich auf dem Hauptständer geparkt wäre da gar nichts passiert.

Wie heisst es doch so schön:
Aus Erfahrung wird man Klug, was den Essel aber nicht daran hindert das gleiche noch mal zu machen in einem unbedachten Moment.

Gruss Mechanix

Re: Aufbocken

21. Nov 2012, 20:22

Hallo Leute, hallo Zitterhuck...

...also, Hebelgesetz hin oder her... meine tut et nicht. :evil:
Mit nur auf den Fußhebel treten springt die nicht auf den Bock.
Ohne unterstützenden Zug am Sattelgriff funktioniert das nicht. :?

Schön daß Du drei "Lehrfilmchen" rausgesucht hast... jedoch...
youtube ist voll von Videos, bei denen immer am Sattelgriff oder aber
am Rahmen durch Zug nach oben mitgeholfen wird.

(für URL bitte einloggen)
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Nichts für ungut, aber jeder hat nun mal so seine Erfahrungen gemacht.
Ich denke mal: Schön, wenn es bei dem Einen oder Anderen so einfach geht.
Schön wenn es Maschinen gibt, die scheinbar alleine auf den Bock springen.
Meine tut es nicht. Ein paar andere scheinbar auch nicht.
Und darum, bitte nicht die Anderen, bei denen es, wer weiß warum auch immer,
nicht so leicht geht, als "unfähig?!?" hinstellen.
Zitat:
"...Also, von was redet Ihr denn hier bloß?
Das Rad braucht man doch nun wirklich nicht neu erfinden!"

Für mich ist dieses Thema damit erledigt.
In diesem Sinne

Re: Aufbocken

21. Nov 2012, 20:39

Gibt es da vielleicht einen kleinen Trick wo man am besten anfasst und ob man mehr nach oben oder nach hinten zieht. Bin für jede Anregung dankbar.

Das war die Frage.

Inzwischen kommt es mir schon vor wie eine Doktorarbeit. Mit wissenschaftlichen Fakten untermauert und begründet. Die unendliche Geschichte endet dann irgendwo bei einem ganz anderem Thema wie das Ursprüngliche. Ich erlaube mir einmal eine Meinungsäußerung, weniger ist manchmal mehr.

Re: Aufbocken

21. Nov 2012, 21:43

So wichtig scheint das für den Tread ersteller auch nicht zu sein, der war das letzte mal am 16.11. hier.

Re: Aufbocken

21. Nov 2012, 23:27

Ja tatsächlich jetzt sind wir bei einem Thema angelangt, das dann wirklich nichts mehr mit Aufbocken zu tun hat.

Gruss Mechanix

Re: Aufbocken

22. Nov 2012, 07:17

Silverflash hat geschrieben: Siehe Beitrag 31 !!!

Hallo Werner,

D A N K E , Du sprichst mir aus dem Herzen.

Grüße aus dem Sauerland....und.....durchhalten. ::)
Bernd

Re: Aufbocken

22. Nov 2012, 10:14

Mechanix hat geschrieben:Ja tatsächlich jetzt sind wir bei einem Thema angelangt, das dann wirklich nichts mehr mit Aufbocken zu tun hat.
Stimmt.
Möglicherweise geht es auch um die Psyche ;) .
Viele haben ja Angst, dass ihr gutes Schätzchen einfach umfällt, aus dem Seitenständer ausfedert oder sonstwie seine vertikale Position verlässt.
Wenn man sich jedoch von dieser Angst befreit, sieht man ab Sekunde 21 (für URL bitte einloggen), dass es auch ganz einfach mit etwas Schwung geht. Ohne am Sattelgriff oder Rahmen zu zerren; nur mit der linken Hand am Griff geführt.
Zugegeben, ich traue mich das auch nicht, aber es geht. Und das heißt jetzt absolut nicht, dass alle, die das nicht können, unfähig wären.
Neben den Tricks gehört eben auch eine gewisse Portion Angstfreiheit und Selbstvertrauen in die eigenen Fähigkeiten im Umgang mit dem Motorrad dazu. Und das fehlt eben vielen von uns; mir auch. Wenn ich allein schon sehe, wie sich der TÜV-Prüfer meine VT "auf den Rücken geschnallt" hat, um das Lenkkopflager zu prüfen ...; mir wird jetzt noch schlecht.

Re: Aufbocken

22. Nov 2012, 12:51

Also jetzt mein letzter, aber auch wirklich allerletzter Senf zu diesem dorch wirklich Weltbewegendem Thema.

Es ist klar und Fakt, dass alles mal gelernt werden muss. Es sei denn, man ist Autodidakt und es kommt einem von alleine.

Aber wieviele Gedanken und Überlegungen stellt jemand an, wenn er immer wiederkehrende Handlungen vornimmt, die das Unterbewustsein automatisch steuert und der Körper einfach vollzieht, und das, man soll es kaum glauben, fast bis zu 100% fehlerfrei und problemlos. Erst wenn in dem Moment der Tätigkeit drüber nachgedacht wird, schleichen sich Unsicherheiten und damit fehler ein. So funktioniert das beim Autofahren; kuppeln, schalten, bremsen, Gas geben, lenken, blinken, Rückspiegelblick, Seitenspiegelblick und viele kleinere Dinge mehr, werden Checklistenmäßig vom Unterbewustsein gesteuert ausgeführt. Sebst der Griff zum Sicherheitsgurt erfolgt gesteuert vom Unterbewusgtsein bis hin zum Einklicken des Gurtes, sollte es zumindest. Dieses Beispiel trifft genau so bei unzähligen anderen Tätigkeiten im täglichen Leben zu.

Wenn ich mir jedesmal, wenn ich die Klospülung betätige gedanken über diese Tätigkeit machen würde, Frischwasserkosten, Abwasserkosten, wieviele Millionen Menschen haben überhaubt kein einigermassen sauberes Trinkwasser, und ich Spüle damit meine :oops: zur den Kollegen in der Kläranlage.

Liebe Kolleginnen und Kollegen, Leser des Forums, fahrt einfach mit euren ........und sollte ihr bedenken haben wie euer.....danach zum Stehen kommt, fahrt einfach weiter...

Das war nicht das Wort zum Donnerstag, wir erinnern uns wodrum ging es eigentlich noch.....


Bernd

Re: Aufbocken

22. Nov 2012, 12:54

Wer möchte kann gerne einen Daelim Wiki Eintrag übers Aufbocken erstellen. Für Zugansdaten bitte bei mir melden. :D

Re: Aufbocken

22. Nov 2012, 15:21

Jetzt sind wir wieder beim Thema
Ottelo 2010
Diese Aufbockungsart ist aber wohl nur geeignet wenn man es macht wie dort auf einem freien Platz. Wenn Punktgenau geparkt werden muss bei knappen Platzverhältnissen was wohl eher die Regel als die Ausnahme ist, ist es wohl zu ungewiss ob der Ständer zum richtigen Zeitpunkt runter gemacht wird und der dann auch noch greift.
Für mich also nicht wirklich eine Alternative zu meiner Art aufzubocken.

Was mich noch interessieren würde gibt es ein VL Fahrer der seine VL nur mit Belasten des Ständerhebels Aufbockt ohne irgend wie mit Schwung oder Kraft an anderer Stelle nach zu helfen.

Frank
das Zweite Video von Silverflash zeigt nach meiner Meinung recht gut wie man es machen kann entspricht auch etwa dem was Bernd geschrieben hat. Das müsste eigentlich immer funktionieren ausser die erforderliche Kraft zum Anheben kann nicht aufgebracht werden.
Interessant wäre natürlich auch in der Wiki ein Video von dir wie du ohne anzuheben parkst.


Gruss Mechanix

Re: Aufbocken

23. Nov 2012, 17:37

Die Links werden wohl nicht ewig bestehen, daher beschreibe ich noch eines der letzten videos von Silverflash wo sich eine Frau mit einem Tragriemen mit einem Haken dran (ähnlich wie Möbelpacker sie verwenden) bedient um ihre Maschine auf den Ständer zu stellen.
Hilfsmittel wurden ja schon angesprochen, Ein Tragriemen passt dann wohl in jedes Budget.

Auch findet man Filmchen im gleichen Themenkreis im Netz die zeigen wie Frauen relativ schwere Maschinen wieder aufstellen indem sie sich Rücklings in der Hocke an die Maschine pressen und sie dann so erst mal auf den Seitenständer bringen der bei diesen Modellen aber unten bleibt.
Was für Frau gut ist kann also auch für Mann gut sein fehlt es mal an der nötigen Kraft.

Auch wenn etwas schief geht beim Aufbocken oder auch beim Fahren kann dieser Thread nun weiter helfen. Dank der Videos gibt es auch Weibliche Beteiligung.

Gruss Mechanix