Daystar 125, VL 125 Daystar, VL 125 Daystar Classic

Wie viel Öl schluckt die Daystar?

22. Jan 2014, 22:47

Hallo Liebe Foren-Mitglieder!
Zunächst möchte ich mich kurz vorstellen.
Ich bin der Fabian, 16 Jahre und gehe momentan aufs Gymnasium.
Letztes Jahr im Juli habe ich eine gebrauchte Daystar von einem Mechatroniker, an dessen Begabung zu dessen Beruf ich allerdings mittlerweile zweifle,
gekauft. Angeblich "Top gewartet".

Nachdem dann die die Kette nach ca. 200 Km gerissen ist und ich sie für über 200 Euronen habe ersetzen lassen (kann leider nicht selber Schrauben, habe Null erfahrung!),
verabschiedete sich dann auch die Kennzeichenbeleuchtung (Vorbesitzer hat diese Rückleuchte eingebaut: http://www.louis.de/_502433915c6a19977e0ce9d4b6a5f8a80e/index.php?topic=artnr_gr&artnr_gr=10033887),
gefolgt von der Bordelektrik, die anscheinend auch irgendwo einen Wackelkontakt hatte (ich musste die Maschine immer antreten und dann hat das Licht heller geleuchtet wenn ich gas gegeben habe, denke
da hat dann nur noch die Lichtmaschine Strom produziert?!).
Immer mal wieder hatte ich mit angeschalteter Zündung Strom und konnte elektrisch starten, zuletzt aber gar nicht mehr.
Die Werkstatt meinte, wenn es mir nichts ausmache könne ich bedenkenlos so weiterfahren, da ich kein Geld für die Reperatur hatte.

Kurz danach fing der Frontscheinwerfer an immer mal wieder für wenige Sekunden auszusetzen.

Ihr wisst schon, "top gewartet" eben.

Jetzt komme ich eigentlich zu meiner Kernfrage:
Wie viel Öl verbraucht die Daystar eigentlich?
Bei dem Kettenwechsel vor ca. 200 Km hat die Werkstatt natürlich noch mehr gemacht, was natürlich auch nicht verlangt war, beispielsweise haben die das Öl aufgefüllt.
Ich hatte immer so viel Freude beim sorglosen Fahren und habe gar nicht daran gedacht, den verdammten Ölstand zu überprüfen.
Jedenfalls ist mir die Maschine vor 2 Wochen während der Fahrt ausgegangen und ging nicht mehr an.
Ich habe sie dann erstmal eineinhalbstunden nach hause geschoben >.<

Jetzt habe ich die Maschien also letzten Donnerstag zur Werkstatt fahren lassen, da sowieso eine Inspektion anstand (~19000 Km auf der Uhr), und meinte die sollen bitte alles wieder richten.
Am Freitag hatte der dann angerufen und gemeint sie haben die Kompression gemessen: 90% Druck/Kompressionsverlust. Es sehe schlecht aus, aber es bestehe eine geringe Hoffnung.
Ich hab dann erstmal recherchiert und gehofft dass nur der Kolbenring hinüber ist.
So, heute der Anruf, meine Mutter ist hin:
Kompletter Motor im ARSCH. Reperatur: 1300 Euro. Materialkosten 700Euro, Mechanikerkosten (Stundenlohn 69 Euro) nochmal ungefähr so viel.
Die genauen Defekte konnte meine Mutter sich nicht merken, da werde ich nochmal nachfragen.
Der Mechaniker meinte ich solle auf Ebay oder Ähnlichem nach einem kompletten Austauschmotor suchen.
Wäre da der hier Okay?: http://www.ebay.de/itm/Daelim-VL-125-Daystar-Motor-oh-Anbauteile-nur-8-825km-gelaufen-208-1-/251416569136?pt=Motorrad_Kraftradteile&hash=item3a89986530

Jedenfalls haben die bei der Werkstatt gesagt, es lag daran, dass ich kein Öl nachgefüllt habe.
Verbraucht die Daystar wirklich in 2000 Km so viel Öl, dass sie von "randvoller Ölbehälter" zu "Motor komplett im Arsch" wechselt?


Ich bin echt kurz davor anzufangen zu heulen oder meinen Scheiß Kopf gegen die Wand zu schlagen bis das verdammte Blut rausspritzt.
Wenn ich selber Schuld bin dass meine wunderschöne Maschine hinüber ist, dann kauf ich mir zur Strafe keine neue bevor ich 20 bin und lasse die auch nicht reparieren.

Tut mir jetzt auch leid, dass der Text so lange geworden ist...
Hoffe auf eine Antwort bzgl. des Ölverbrauchs.

Gruß,
Fabian

Re: Wie viel Öl schluckt die Daystar?

23. Jan 2014, 10:53

Zuerst einmal moin, moin.

So wie ich deine Schilderung verstehe hast du dir ein Moped gekauft, welches schon vorher am Motor geschädigt gewesen ist. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, das du nach 200 km Fahrleistung den Motor sauer gefahren hast.

Zum Ölverbrauch kann ich eigendlich nur sagen, dass es auf die Fahrweise, Laufleistung und auch auf das Motoröl selber ankommt. Pauschal mag ich zum Ölverbrauch keine Angaben machen. Nur eins ist gewiss. Bei einem Motor, wie ein 125er, der nur über ca. 1 Liter Motoröl verfügt, kann das Fehlen von 0,2 Liter über längere Zeit schon zu Motorschäden führen. Erhöhten Ölverbrauch sieht und riecht man. Aus dem Auspuff kommt dann ein bläulicher Rauch heraus. Und ein erhöhter Ölverbrauch hat auch immer seine Ursachen, wie verschlissene Kolbenringe oder Ventischaftdichtungen, usw..

So, nun kann ich dir eine Telefonnummer von einem Daelim Vertragshändler geben, bei dem du vielleicht, und ich betone vielleicht, einen gebrauchten Motor bekommen könntest. Ich selber kenne diesen Menschen sehr gut und bin mit meinem Roller und auch mit meinen Motorrädern bei ihm gewesen und bin nie enttäuscht worden. Allerdings kann er auch nichts umsonst weggeben.

Rufe mal hier an:


Motorcenter Achternmeer GmbH Knut Wellenkamp
Ammerländer Straße 219
26203 Wardenburg
Telefon: 04407-20945
Telefax: 04407-20532

Ich kann dir noch einen Tip geben so wie ich es machen würde, wenn das Geld nicht ausreichen sollte.

Schlachte das ganze Moped aus und verkaufe die Einzelteile bei Ebay. Mit dem Geld, was du da wieder zurückbekommst würde ich versuchen ein anderes gebrauchtes Moped zu kaufen. Zur Not noch etwas drauf legen.

Und noch einen gutgemeinten Rat:

Solltest du wieder von Privat ein Moped kaufen wollen, dann nehme dir jemanden mit der etwas davon versteht. Das ist keine Schande. Oder bezahle etwas mehr und gehe zum Händler. Dort bezahlt man etwas mehr aber der Händler ist gesetzlich zur Sachmängelhaftung verpflichtet.

Und zu guter letzt, ich hoffe du gestattes diese Frage? Was hast du für das Moped bezahlt? Das würde mich brennend interessieren.

Leider kann ich dir bei deinem Problem so nicht helfen, aber vielleicht kannst du etwas von dem, was ich hier geschrieben haben, umsetzen.

Ich wünsche dir jedenfalls viel Glück und zu allerletzt, denke daran, die Hoffnung stirbt zuletzt.



Ach, ich habe da mal bei mobile geschaut und das Angebot gefunden:

(für URL bitte einloggen)

Ist etwas mehr als das, was die Reparatur deiner Maschine kosten soll. Ist aber ein Händler. Vielleicht für dich interessant.

Re: Wie viel Öl schluckt die Daystar?

23. Jan 2014, 19:04

Da ist mir leider ein Fehler reingeschlichen, es handelt sich nicht um 200, sondern um 2000 Km

Vielen Dank für deinen Tipp mit dem Händler. Ich werde da auf jeden Fall mal nachfragen.

Ich habe heute nochmal die Werkstatt angerufen und genauer nachgefragt.
Die haben gesagt, dass höchstens noch 0,25l Öl drinnen waren :(

Ist das normal, dass ein Viertakter in 2000 Km einen kompletten Liter Öl schluckt?

Re: Wie viel Öl schluckt die Daystar?

23. Jan 2014, 19:16

Hallo, zu deiner Frage, normal ist es nicht. Ein Beispiel, bei meinem Otello brauche ich zwischen dem Ölwechselintervall von 4000 Kilometern nichts nachzufüllen. Trotzdem schaue ich regelmäßig nach dem Ölstand. Wenn ein Motor Öl verbraucht hat er einen Defekt im Bereich Kolben-Kolbenringe-Zylinder oder Ventilführungen oder er ist undicht was man am Boden nach dem Abstellen sehen würde. Wenn Du 2000 Kilometer ohne Ölkontrolle gefahren bist dann war das leichtsinnig. Auch wenn man kein Techniker ist als Fahrzeuglenker muss man die Maschine ab und zu checken dazu gehören Öl, Reifen und Luftdruck, Beleuchtung und eine Sichtkontrolle ob alles OK ist.

Re: Wie viel Öl schluckt die Daystar?

23. Jan 2014, 19:17

Also, wenn dieser Motor auf 2000 km fast einen Liter Öl verbraucht sind das ungefähr 50 cl auf 100 km. Das ist doch ein bischen viel. Mein Otello hat auf 4000 km 0,1 Liter Öl verbraucht. Bei meinem S3 weiss ich es noch nicht. Ich denke, dass der Motor vorher schon ein erhöhten Ölverbrauch gehabt hat. Das ist nur eine Vermutung und ohne Gewähr. Aber bei 2000 km Laufleistung mit der Restölmenge, das wird deinem Motor den Rest gegeben haben.

Re: Wie viel Öl schluckt die Daystar?

23. Jan 2014, 19:37

Vielen Dank für eure Antworten.
Natürlich war das total blöde das nicht zu kontrollieren, aber ich hab einfach nicht drangedacht ;(

Ich habe übrigens 1500 Euro bezahlt. Rückblickend war das zu viel...

Re: Wie viel Öl schluckt die Daystar?

23. Jan 2014, 20:06

1500 € ist erstmal relativ. Entscheidend ist Baujahr, Laufleistung, Gesamtzustand (rost, verbastelt, etv.). Sage doch etwas dazu, dann ist eine Fernbeurteilung bezüglich des Kaufpreises einfacher. Und stell doch mal ein Bild ein.

Ich behaupte jetzt einmal, dass der Verkäufer um den Zustand seines Mopeds wusste. Einen erhöhten Ölverbrauch hat er auch bemerken müssen. Das hat er verschwiegen. Er hat einen Unwissenden gesucht und leider in deiner Person einen gefunden. Das ist ärgerlich. Spreche mit deinen Eltern und dem Mitarbeiter in der Werkstatt. Für mich riecht es doch ein wenig nach Betrug. Und dagegen kann man etwas tun. Allerdings wirst du einen vernünftigen Rechtsbestand benötigen um deinen finanziellen Schaden so gering wie möglich zu halten.

Ich gehe davon aus, dass du einen schriftlichen Kaufvertrag hast.

Re: Wie viel Öl schluckt die Daystar?

23. Jan 2014, 21:35

Hallo Fabian,

natürlich ist es etwas schade, daß die fehlende Ölstandskontrolle solche Folgen hatte.

Ich würde von einer möglichen Prozessiererei wohl Abstand nehmen, da der Verkäufer für Verschleiß nicht haftet... könntest du ihm einen verschwiegenen Unfall nachweisen, sähe das ganze viel vorteilhafter aus....

aber so kann er dich wissen lassen, daß im Handbuch steht, daß eine Ölstandskontrolle vor jeder Fahrt ans Herz gelegt wird.... damit wird wohl das Versäumnis bei dir liegen....

Im Prinzip kann man den Ölverbrauch auch erst mit einer gewissen Strecke und der parallelen Kontrolle feststellen, möglichst am gleichen Stellplatz morgens, wenn das Öl der letzten Fahrt abgetropft wieder in der Wanne ist...

Für meine BMW k 1100 gibt der Hersteller 0,15l auf 100 km an auf hundert!!! also 1,5 Liter auf 3 Tankfüllungen!! natürlich verbraucht sie das nicht, aber bis zu diesem Mass "soll alles in Ordnung " sein, was Blödsinn ist... hinter so etwas kann man gar nicht mehr herfahren.

Meine VS 125, die ich parallel zu meiner Daystar habe, hat 43000 gelaufen, bei mir davon rund 1500km, Ölverbrauch nicht messbar...

Und zu deinem Problem...

letztens war bei Ebay ein ( Vergaser) Daystar Motor für 349 Euro angeboten.. sowas kommt immer wieder.... so würde ich es machen...

Viel Glück

Juergen

Re: Wie viel Öl schluckt die Daystar?

23. Jan 2014, 22:38

Nochmals Danke für die Antworten.

Meine Mutter hat durch ihr Arbeitsumfeld einige Hobbyschrauber ausfindig gemacht, die die Reparatur vermutlich etwas billiger machen würden.
Ich würde dann auch einen gebrauchten Austauschmotor kaufen...

Hier noch die gewünschten genaueren Spezifikationen:

Daelim Daystar VL125F
Baujahr kann ich nicht mit Sicherheit sagen, aber Erstzulassung war 2001.
Laufleistung waren knapp 16000 Km
Gesamtzustand erschien gut. Als ers gebracht hat hat alles wunderbar funktioniert. Kaum optische Mängel.
Verbaute Extras:
Warnblinkanlage (hat gut funktioniert)
Euro-Steckdose (hab ich nicht getestet)
Rücklicht auf LED umgerüstet ((für URL bitte einloggen))
Fahrer-sitz neu bezogen (als ich den mal abgeschraubt habe hab ich gesehen, dass das sehr schlampig gemacht worden war. Viel Heißkleber und krumme Tackernadeln); sozius-Brötchen nicht neu bezogen.
Sissy-bar
Extra Bremsrücklicht am Gepäckträger befestigt
Satteltaschenhalter mit Kunstledersatteltaschen
Extra Dicke Griffe verbaut, damit die Hände nicht so verkrampfen (echt angenehm)
Iridium-Zündkerze
Ventilspiel hatte er neu eingestellt
Er hat ein paar rostige Stellen am Rahmen beseitigt und mit Hammerite versiegelt
mehr fällt mir grad nicht mehr ein.

Da der Vorbesitzer Mechatroniker ist und geschrieben hat, die Maschine sei top gewartet,
dachte ich, in Anbetracht der vielen Dinge die er, wie beschrieben, erneuert und neu eingestellt hatte, dass ich
eine Maschine in außergewöhnlich gutem Zustand erworben hatte.
Lediglich der Hinterreifen war schon 10 Jahre alt, Profil war aber noch da. Er schien auch nicht sonderlich "hart" geworden zu sein.
Wollte ihn zwar ersetzen, hatte aber beim Fahren auch keine Probleme bzgl. des Hinterreifens.

Der Typ war aber im Allgemeinen etwas seltsam. So sind er und sein Vater eine geschlagene Stunde in Frankfurt herumgefahren, weil sie angenommen hatten mein Heimatort sei ein Stadtteil Frankfurts, obwohl
niemand etwas derartiges behauptet hat UND die sogar ein Navi dabei hatten...
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Re: Wie viel Öl schluckt die Daystar?

23. Jan 2014, 23:14

Ok, auf dem Bild macht das Moped einen garnicht so schlechten Eindruck. 16000 km sind auch nicht die Welt, wenn am Tacho nicht gedreht worden ist. Die hat mein Otello auch fast und es gibt keine Probleme.

Du möchtest einen Austauschmotor einbauen. Ist wahrscheinlich die günstigste Alternative. Und wenn du dabei tatkräftige und fachkundige Hilfe hast ist es umso besser. Du solltest allerdings mit geschätzten 300 - 500 € rechnen. Den alten Motor würde ich dann aber an deiner Stelle behalten und sehen ob er günstig zu überholen ist. Dann hättest du noch einmal Ersatz.

Einen guten Tip fürs spätere Fahren. Fahre den Motor lansam warm und gebe nicht im kalten Zustand Vollgas. Der Motor wird es dir danken. Ölkontrolle brauche ich nicht erwähnen.

Und eines noch. Ich selber habe in jungen Jahren durch den gleichen Fehler, den du begangen hast, den Motor meines Wagens kaputt gefahren. Hat mich echt viel Lehrgeld gekostet. Sieh es genauso und buche es unter Erfahrung ab.

Ich wünsche dir viel Erfolg. Alles wird gut.

Re: Wie viel Öl schluckt die Daystar?

25. Jan 2014, 02:38

Danke :)

Re: Wie viel Öl schluckt die Daystar?

25. Jan 2014, 16:32

Braucht man für die Daystar eigentlich Metrisches- oder Zollwerkzeug?

Re: Wie viel Öl schluckt die Daystar?

25. Jan 2014, 17:27

metrisches Werkzeug....

Re: Wie viel Öl schluckt die Daystar?

25. Jan 2014, 18:18

NCCElroon hat geschrieben:Am Freitag hatte der dann angerufen und gemeint sie haben die Kompression gemessen: 90% Druck/Kompressionsverlust. Es sehe schlecht aus, aber es bestehe eine geringe Hoffnung.


Haben die Leute in der Werkstatt das Ventilspiel überprüft????

Wenn das nicht stimmt und z.B. ein Ventil nicht richtig schließt ist auch ein Kompressionsverlust zu messen. Weiter könnten die Kolbenringe verkokt sein, das würde den erhöhten Ölverlust erklären. Und einfach ausgehen tut sie auch. Nur mal noch so ein Gedanke.

Wenn das zutreffen sollte, ist leider nur eine Vermutung und keine Feststellung, dürfte sich die Reparatur kostenmäßig im Rahmen halten.

Halte uns doch bitte auf dem Laufenden.

Re: Wie viel Öl schluckt die Daystar?

25. Jan 2014, 22:04

@ Juergen
Danke, ich dachte ich frag lieber nach, bevor ich dann den Falschen Werkzeugsatz bestelle :)

@HaPa125
Nachfolgendes Dokument dürfte alle Hoffnungen zerstören ;(
Daystar0001.jpg


Zum Vergleich wegen dem Kilometerstand:
Kettenwechsel Öl aufgefüllt.jpg


Ich werde die Maschine auf jedenfall erstmal abmelden, habe nämlich kein Saison-Kennzeichen dran.
Ich lasse mir das auch nochmal alles durch den Kopf gehen, aber ich denke ich tendiere dazu, aufgrund der anderen Probleme (Elektrik, Frontstroboskop etc.),
mir eine neue zu kaufen und die alte einigermaßen auszuschlachten. Ich traue der auch irgendwie nicht mehr so recht...

Vielleicht mach ich die nächsten Tage mal ein paar Bilder von den Defekten Teilen, wenn ichs nicht vergesse.
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Re: Wie viel Öl schluckt die Daystar?

25. Jan 2014, 22:49

Moin, moin Fabian,


schade um das Moped. Aber egal wie du dich entscheidest, es wird die richtige sein.

Ich hätte dir gerne weitergeholfen.

Erkundige dich einmal hier:

(für URL bitte einloggen)

(für URL bitte einloggen)

Vielleicht kann dir dort geholfen werden.

Re: Wie viel Öl schluckt die Daystar?

26. Jan 2014, 09:30

Ich bin der Meinung hier solltest Du was unternehmen. Der Passus in der Werkstattrechnung : "Hinterrad nicht befestigt, Schaltgestänge....." in Verbindung mit der Aussage "gepflegter zustand vom Mechatroniker",

könnte hier bereits den Tatbestand des Betruges/vorsätzlicher/fahrlässiger...Täuschung vorliegen.

Egal ob Du den Motor u.s.w. durch mangelnde Sorgfalt selbstverschuldet beschädigt hast, dieses ist ein ganz anderes Ding, und auch noch von der Werkstatt dokumentiert.

DIESES IST KEIN JURISTISCHER RAT.

Nur würde ICH das so nicht einfach hinnehmen, jedenfalls nicht zu dem Preis von € 1500,oo.

Grüße aus dem Sauerland
Bernd

Re: Wie viel Öl schluckt die Daystar?

29. Jan 2014, 20:44

Hier noch 2 Bilder vom teilweise zerlegten Motor:
Dateianhänge sind nur für registrierte Mitglieder sichtbar.

Re: Wie viel Öl schluckt die Daystar?

10. Mär 2014, 23:47

Mal ein kurzes Update, weil ich es immer schade finde, wenn Threads mit offenem Ende in Vergessenheit geraten.

Meine Mutter hat im Bekanntenkreis nach einem Schrauber herumgefragt.
Wie sich herausgestellt hat, kennt der Mann von unserer Angestellten einen (halbwegs bekannten?) Tuner namens Helmut Tisberger.
Der nette Rentner wollte einen geringfügig breiteren Kolben (glaube es waren 0,25mm oder sowas in der Richtung) einbauen und den Kolben "zum absoluten Sonderpreis" entsprechend hohnen, da er der Ansicht war, das Pleuel und Kurbelwelle entgegen der Aussage der Werkstatt nicht beschädigt seien.
Das war super nett, aber leider hat Herr Tisberger dann beim Zerlegen feststellen müssen, dass das Pleuel doch kaputt ist.
Momentan halte ich also nach einem Ersatzmotor Ausschau, den er mir für 100€ einbauen würde.

Mit freundlichen Grüßen:

NCC

Re: Wie viel Öl schluckt die Daystar?

11. Mär 2014, 09:21

Moin

Wünsche Dir viel Glück und drück Dir die Daumen

Ein kleiner Tipp von einem alten Hasen,ob Motorrad oder Auto

Immer nach dem Ölstand schauen sonst kommt der :shock:

VG Horst