Frage zur Kettenspannung.

16. Jul 2010, 21:52

Als ich heut mit meiner VS unterwegs war ist mir wirklich mal was interessantes passiert.
Also, gefahren so ungefähr 30 km Landstraße dann Stadtverkehr bei sengender Hitze. Über 30 Grad im Schatten. Als mich etliche andere Verkehrsteilnehmer durch Hupen, winken und zurufen darauf aufmerksam machen das meine Kette zu lose wäre.
Mal ganz ohne Quatsch, so wie sich die hilfsbereiten Menschen verhalten haben muss mein Moped und die Kette von hinten wirklich so schrecklich ausgesehen haben das sie sich ernsthaft Sorgen machten. Ich selber konnte ja nicht zur gleichen Zeit fahren und hinten schauen was da los ist.
Also habe ich die Kette kontrolliert und sie hatte eventuell zwei Zentimeter Luft.
Daraufhin steuerte ich die nächste Rollerwerkstatt an und lies vorsichtshalber die Kette nachspannen. Der junge Mann spannte die Kette zweimal nach, befand sie für zu stramm und löste das Rad noch einmal um sie wirklich schön auf 1,5 Zentimeter einzustellen.
So weit so gut, ich war dabei und habe zugesehen und es passte auch recht gut die Kette war nicht zu stramm und auch nicht zu lose.
Natürlich habe ich bei der ganzen Aktion einen Schrecken bekommen und nach einer weiteren Fahrtstrecke von 20 km die Kette noch einmal kontrolliert. Wobei ich nun das Gefühl habe das sie auf einmal wie von Geisterhand absolut zu stramm sitzt. Als wäre sie dieses mal von allein strammer geworden.
Nun meine Frage, kann die Kettenspannung außer durch die Einstellung auch noch durch andere Faktoren beeinflusst werden.
Vielleicht durch das Wetter (Temperatur), oder das ich dieses mal mit meinem Sozius unterwegs war und die Maschine im Gegensatz zu sonst an die 160 kg zu schleppen hatte.
Ich weiß nicht, ich bin einfach der Meinung das sich die Spannung der bestimmt ordnungsgemäß eingestellten Kette durch irgendwas von allein verändert hat.
Darum würde mich interessieren ob schon mal jemand ein ähnliches Problem hatte.

Re: Frage zur Kettenspannung.

25. Jul 2010, 11:36

Hallo Franz,

hier: (für URL bitte einloggen)
findest Du eine ganz genaue Anleitung wie man eine Kette richtig spannt.
Auch Ketten altern und sollten von Zeit zu Zeit mal erneuert werden,
darüber kannst Du dich hier im Forum ganz gut informieren, wurde schon öfters besprochen.


Mit freundlichen Grüßen aus Weil. Bild

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Re: Frage zur Kettenspannung.

25. Jul 2010, 11:43

@Martin Du hast wohl noch den Schlaf in den Augen, die Anfrage ist vom 16.7.

Re: Frage zur Kettenspannung.

25. Jul 2010, 14:58

Ist ja noch nicht soooo... lange her !

mal sehn ob der Franz darauf reagiert und die Sache nun richtig anpackt !


Mit freundlichen Grüßen aus Weil. Bild


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Re: Frage zur Kettenspannung.

25. Jul 2010, 16:20

Franz schein es nicht eilig mit seiner Kette zu haben, war das letzte mal am 17. hier

Re: Frage zur Kettenspannung.

25. Jul 2010, 20:39

Moin!!!

Ich habe gebrauch von der Seite gemacht!!! Danke!!!!

Gruss ;D

Re: Frage zur Kettenspannung.

25. Jul 2010, 22:09

Dafür hats der Martin ja auch reingesetzt um Gebrauch von zu machen. Ich frag mich allerdings warum na für sowas eine Anleitung braucht. Bei älteren Fahrrädern wurde es genau so gemacht, die hatten auch 2 Spanner drin auf jeder Seite einen.

Re: Frage zur Kettenspannung.

26. Jul 2010, 15:10

Hallo !!

Punkt 1.
Das ich zuletzt am 17.7 hier im Forum war ist nicht richtig.
Allerdings melde ich mich nicht jedes mal an wenn ich reinschaue.

Dann zu meiner Frage.
Es ging nicht darum wie eine Kette gespannt wird sondern woran es wohl liegen könnte das sie auf einmal ohne weiteres zutun und innerhalb einer Stunde zu lose sein kann.

Also ich habe den ganzen Krempel zerlegt und habe festgestellt das das hintere Ritzel hin und her klappern kann. Nicht in Fahrt oder Laufrichtung der Kette sondern seitlich. Um das anrucken in drehbewegung zu mindern sitzt dieses Ritzel ja in Gummibuchsen. Diese sind bei mir nicht abgenutzt aber ich kann das Ritzel mit den Bolzen aus den Buchsen ziehen.
Ich weiß nicht ob das so richtig ist.
Seitlich hatte das Ritzel aber soviel Luft (Spiel) das ich es regelrecht verkanten konnte, und wenn sich das Ritzel im übertriebenen Sinne quergestellt hat, bekam auch die Kette schlagartig sehr viel Spiel.
Nun habe ich zwischen Ritzel und diesem Sprengring eine 3mm scheibe gelegt so das das seitliche Spiel verschwunden, und auch die Kette immer ordentlich eingestellt ist.
Nun frage ich mich aber wie die ganze Geschichte im Originalzustand aussehen müsste.
Oder woher dieses Spiel kommt.

Genauso klappert das vordere Ritzel ziemlich stark hin und her.
Ich habe auch nachgelesen das es ein wenig Spiel haben muss um Schwingungen auszugleichen.
Aber meiner Meinung nach ist es bei meiner alten Maschine einfach zu viel.
Wo könnte ich nun einen Richtwert her bekommen wie viel Luft das vordere Ritzel auf der Welle haben darf. Denn vom Gefühl würde ich sagen das es schon eine Menge seitliches Spiel hat.
Obendrein ist die Welle auch in Drehrichtung eingelaufen.

Ich möchte die Welle auch nicht aufs geradewohl auswechseln denn neu würde sie so bei 180 Euro liegen und das Getriebe zerlegen stelle ich mir auch nicht gerade einfach vor.

Wenn jemand weiß wie das hintere Ritzel befestigt ist, und wieviel Luft das vordere Ritzel haben darf würde ich mich über antworten freuen.

Hier kommen noch zwei Fotos vom hinteren Ritzel mit der ausgleichscheibe und von der eingelaufenen vorderen Welle.
Dateianhänge sind nur für registrierte Mitglieder sichtbar.

Re: Frage zur Kettenspannung.

26. Jul 2010, 15:50

bei mier war es ähnlich mit dem hinteren kettenrad hab einen neuen kettensatz benötigt, war genauso erstaunt über die befestigungs des kettenrades
beim festziehen drehten sich die bolzen durch, hab die dann mit dem großen schraubendreher etwas angelupft und mit dem schlüßel zugezugen dann mit etwas mühe saß alles wieder fest und ruckelte nicht mehr.
antriebswelle vorne mit kaltreiniger behandeln mit feinem schleifpapier grobe riefen entfernen,mit nem guten kugellagerfett einfetten neues ritzel verbauen
müßte wieder halten, braucht aber sowiso ein bischen spiel wegen der kette
gruß aus haslich

Re: Frage zur Kettenspannung.

26. Jul 2010, 17:46

Das hintere Kettenritzel wird mit einem Sprengring gesichert, ist bei Dataparts auch zu sehen. Es ist normal das man das Kettenrad seitlich aus den Buchsen ziehen kann, aber erst nachdem der Sprengring entfernt wurde, wie soll man sonst die Gummilager testen. Normalerweise ist hinten von Hause aus eine Distanzhülse drin.
Zuletzt geändert von Moorhahn49 am 26. Jul 2010, 17:53, insgesamt 1-mal geändert.

Re: Frage zur Kettenspannung.

26. Jul 2010, 17:49

waffenstromer hat geschrieben:bei mier war es ähnlich mit dem hinteren kettenrad hab einen neuen kettensatz benötigt, war genauso erstaunt über die befestigungs des kettenrades
beim festziehen drehten sich die bolzen durch, hab die dann mit dem großen schraubendreher etwas angelupft und mit dem schlüßel zugezugen dann mit etwas mühe saß alles wieder fest und ruckelte nicht mehr.
antriebswelle vorne mit kaltreiniger behandeln mit feinem schleifpapier grobe riefen entfernen,mit nem guten kugellagerfett einfetten neues ritzel verbauen
müßte wieder halten, braucht aber sowiso ein bischen spiel wegen der kette
gruß aus haslich

Du mußt erst die Bolzen an dem Kettenrad fest machen und dann das ganze in die Gummibuchsen schieben und vorne nur mittels Sprengring sichern.

Re: Frage zur Kettenspannung.

26. Jul 2010, 17:54

Manchen Leuten soltte man echt verbieten mit Werkzeug zu hantieren.

Re: Frage zur Kettenspannung.

26. Jul 2010, 19:23

Also :
Der Distancering am hinteren Ritzel war drin, der schiebt sich aber durch das Ritzel durch. Weil die Bohrung im Ritzel größer ist.
Somit habe ich immer noch 2-3 mm Luft zwischen Sprengring und Ritzel.
Der Vorbesizter hatte einfach zwischen Sprengring und Ritzel einen 2mm Rödeldraht gewickelt der sich mittlerweile herausgearbeitet hat.
Dadurch entstand ja auch das schlagen der Kette.
Trotzdem kann ich mir immer noch nicht erklären was nicht passt.
Es ist fast so als wäre das Ritzel nicht original oder eben zu schmal.
Trotzdem erst mal danke für alle Tips.