27. Okt 2013, 16:53
Hallo liebe Daelim Freunde,
ich habe wieder eine etwas merkwürdige Frage.
Meine Maschine habe ich seit Ende September nicht mehr gefahren. Sonst zu 95% mindestens 60 Km am Stück gefahren, Kurzstrecken so gut wie gar nicht.
Gestern wollte ich wieder mal fahren und hab die VS nicht angekriegt. Die Batterie war soweit runter, dass der elektrische Anlasser keinen Ton mehr von sich gegeben hat. Der Kickstarter brachte auch nichts.
Nach einer giuten Stunde am Ladegerät sprang die Maschine sofort an und ließ sich ohne zu mucken fahren.
Natürlich war die Zündung aus, das Motorrad steht in einer Garage. Die Tankanzeige kann nicht elektrisch funktionieren, der Zeiger stand auf 50%. Auch als ich die Batterie draussen hatte. Da muss irgendeine Mechanik dahinter stecken.
Jetzt ist meine Frage, welcher Verbraucher hat meine Batterie entladen? Der Säurestand in den einzelnen Kammern ist unterschiedlich, aber immer innerhalb der Toleranzgrenzen.
Danke für eure Antworten
Roland
27. Okt 2013, 19:21
Die Tankanzeige geht schon elektrisch, sie bleibt nur immer auf dem zuletzt bekannten Punkt stehen ohne Zündung. Zu der Batt. wäre wichtig zu wissen wie alt sie ist und wie die Spannung vor dem Starten ist und während des Startens. Dann wäre noch wichtig wieviel Spannung sie hat wenn der Motor läuft. Wenn du zu
(für URL bitte einloggen) gehst siehst du den Tankgeber mit Kabel dran. Vielleicht ist deine Batt. ja einfach nur kaputt, passiert meistens in der kälteren Jahreszeit. Lade einfach mal die batt. richtig voll und lass sie ein paar Tage ohne einzubauen stehen, dann meße die Spannung.
28. Okt 2013, 09:16
Noch zur Ergänzung, Du kannst ja einmal, falls ein Messgerät vorhanden, messen ob die Batterie eingebaut im Stand entladen wird. Dazu das Pluskabel abnehmen und zwischen diesem und dem Pluspol messen. Von deiner Maschine habe ich keine Angaben, es dürfen jedoch ganz wenige Miliampere sein bzw. fast gar nichts. Wäre gut das Alter der Batterie anzugeben, Säurebatterien bei Zweirädern halten meistens nicht lange und gasen nebenbei. Sind sie außen verschmutzt gibt es Kriechströme am Gehäuse und Entladung. Es wäre auch kein Fehler einmal die Ladespannung bei laufenden Motor zu messen ob das Ladesystem-Regler noch in Ordnung ist. Und noch ein Tip für alle Säurebatterien: So sanft wie möglich aufsetzen, harte Stöße verkürzen die Lebensdauer drastisch.
3. Nov 2013, 18:43
Danke für eure Ratschläge.
Ich hatte die Batterie aufgeladen, bin eine Runde gefahren, die Maschine stand dann wieder 1 Woche und spran sofort ohne zu mucken an. Ich hab sie jetzt für den Winter eingemottet, die Batterei ausgebaut und werde den Ladezustand mal beobachten. Für die nächste Saison muss ich mir eh mal eine Werkstatt suchen, mein Vorgänger hatte sie immer nur selber gewartet und ich will sie doch mal von einem (hoffentlich) Fachkundigen checken lassen.
Zum einmotten. Ich hab voll getankt, den Luftdruck geprüft, die Maschine gründlich geputzt, die Chromteile poliert, die Bowdenzüge geölt.
3. Nov 2013, 19:56
Hallo Erwin,
hier mal ein Link zu den Tipps vom Adac zum Thema Winterschlaf:
(für URL bitte einloggen)