29. Sep 2016, 17:22
So, ein Bild sagt mehr als tausend Worte
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Zum bisherigen Gesamtaufwand kommen noch 63€ für eine Fahrstunde am 27. SEP und 155€ Gesamtprüfungskosten hinzu, somit wäre ich bei:
1944,82€Davon ging folgender Betrag an die Fahrschule:
1633,83€, ok, das ist ne Hausnummer, aber ich habe von jeder Fahrstunde in den 4 Monaten profitiert und bin jetzt einfach happy!
In der Hand halte ich überigens den VNF (Vorläufiger Nachweis der Fahrerlaubnis), der nur in Deutschland gilt, bis ich in 2-3 Wochen meinen richtigen Führerschein in der Hand halte. Ein Vermerk zum Tragen einer Sehhilfe ist, wie ich erhofft hatte, nicht drauf, dem Attest sei Dank.
Nun noch ein Abriss zum Tag der Prüfung, wen es interessiert, in Stichpunkten:
- 2:00 Morgens wach, Einschlafen nicht mehr möglich, wirre Zweifel im Kopf, um 8:30 beide Kids weggebracht, bis 10:10 sitze ich auf KOHLEN
- Treffen mit dem FL (Fahrlehrer, 61) um 10:40, der meint ich hätte Glück und einen netten Prüfer "wir sind ein bischen befreundet..."
- Start um 11:00 Richtung Übungsplatz und ein bischen die Strecke angefahren, die ich später bei der Prüfung (Dank der Intuition des FL und Bekanntheit des Prüfers) fahren würde
- gottseidank drei dumme Fehler dabei ausgemerzt (Blinken bei Spurzusammenführung, bei grünem Abbiegepfeil natürlich nicht auf der Kreuzung bremsen, bei geradeaus und drei Spuren auf die Mittlere wechseln)
- gegen 11:30 am Übungsplatz und non-stop die Übungen gemacht, mehrfach den Parcours mit den kurzen Pylonen bei 50km/h verhunzet, ich denke mir Schlimmes dabei...
- ich denke es nimmt kein Ende, mein FL plappert mit den anderen FL's wie immer, als gäbe es kein Morgen
- gegen 12:00 sehe ich einen TÜV Mann über den Platz laufen, ich schau nicht genauer hin und mache brav meine Übungen weiter, wie immer mit sehr vielen Fahrschülern nebenbei
- zwischendurch plappert mein FL unbekümmert wie immer ins Mikro...und jetzt noch die Übung, und jetzt hier noch mal die Gefahrenbremsung, jetzt machste noch zwei Kreise und dann fahr mal vor... ähh ja, der erste Teil also geschafft und vorbei, ich bin schonmal sehr erleichtert.
- Wir treffen uns zu Dritt am Rand des Übungsplatzes, jetzt kommt die persönliche Vorstellung, ja, es ist der selbe Prüfer, den ich bei der Theorie hatte
- Ich gebe ihm Personalausweis, alten Führerschein, und mein Attest (wichtig), die Regeln werden kurz und knapp erläutert, ich fahre immer geradeaus, es sei denn es wird eine andere Richtung angesagt, ich muss mit deutlichem Kopfnicken bestätigen, wenn wir uns verlieren gaaanz wichtig z.B an der Ampel, rechts blinken und warten
- Ein letzter Satz vom Prüfer "Motorradfahren bedeutet, immer zu schauen und zu gucken", gut, auf Halsausrenker bin ich vorbereitet
- Es geht tatsächlich da lang, wo mein FL vermutet hat, alle dummen Fehler nicht wiederholt
- Mein FL schwallt den Prüfer zu als gäbe es kein Morgen, witzelt rum... und dirigiert die Fahrtrichtung
- es geht über die Osdorfer Str. Richtung Großbeeren auf die Autobahn (Berliner wissen wo), Tempo 120 erlaubt, es ist sehr windig und ich fahre höchstens 115, sonst weniger aber kein Problem
- ein paarmal zwängen sich in der Stadt Autos dazwischen, kein Problem ich warte rechts
- es geht durch Potsdam und Teltow, volle Konzentration, kein Blinken bei Kreisverkehreinfahrt, langsam bei unbeschrankten Bahnübergängen und Zebrastreifen, beim Abbiegen möcglichst scharf abbiegen und nicht zu weit (ein echtes Problem bei mir, der 50er gewohnt ist)
- immer Kopf bewegen, regelmäßig in den Spiegel schauen auch wenn es geradeaus geht
- Wir sind auf der Zielgeraden und Glückshormone verdrängen mein Adrenalin
- Um 13:00 hab ich es geschafft, der Prüfer gratuliert, alles richtig gemacht, also.. bei Schalflosigkeit kein Problem
Hallo Kollegen
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