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Vergaser neu abdichten

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wintertanne

#31 Re: Vergaser neu abdichten

von wintertanne » 4. Okt 2010, 20:09

Schlauch genickt? Eventuell den Filter falsch herum eingebaut - Durchflussrichtung?!

Zündfunke ist da?

Am leichtesten ist die Variante, Zündkerze raus, Bremsenreiniger reinsprühen ca. 1 Sekunde. Endweder geht der Motor damit an oder geht gleich wieder aus. Aber ohne Gewähr, einigen wird die Variante bestimmt zu "schädlich" sein, daher der Hinweis!


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#32 Re: Vergaser neu abdichten

von Roadwinner83 » 4. Okt 2010, 20:42

Schlauch ist nicht geknickt. Filter habe ich momentan keinen verbaut da ich erst einen neuen besorgen muss. Sollte aber nicht daran liegen oder?!
Zündfunke schau ich erst noch nach, musste mir erstmal nen funktionstüchtiges Messgerät besorgen.

Martin Weil

#33 Re: Vergaser neu abdichten

von Martin Weil » 4. Okt 2010, 21:50

Villeicht schafft es deine Benzinpumpe nicht die Luft aus der neuen Benzinleitung abzusaugen,
kenne das von meinen Hochdruckreinigern, die reagieren auch auf Luft ganz sauer.
Ist nur eine Vermutung, überprüfen musst Du schon selbst.

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#34 Re: Vergaser neu abdichten

von Roadwinner83 » 5. Okt 2010, 13:14

Ja danke. Ich wrde dies unter anderen auch mit prüfen.

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#35 Re: Vergaser neu abdichten

von biker 56 » 5. Okt 2010, 18:00

Hallo !

Hatte Dir zwar gestern schon geantwortet , ist aber wohl nicht angekommen .

Bei meiner Daystar war mir nach Reinigung des Vergasers , Schwimmer runtergefallen , wußte Pos. nicht und hatte ihn seitenverkehrt eingebaut ,Motor
sprang nicht an , hab dann Schwimmer gedreht , und lief dann auf Anhieb .
Vieleicht konnte ich Dir ja helfen.

Gruß Jürgen !

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#36 Re: Vergaser neu abdichten

von Roadwinner83 » 5. Okt 2010, 18:59

Hm klingt plausibel aber leider hatte ich den SChwimmer nicht mal ausgebaut. So wie es momentan auschaut kommt kein Zündfunke. Zumindest kam vorhin nichts an der Zündspule an.

wintertanne

#37 Re: Vergaser neu abdichten

von wintertanne » 5. Okt 2010, 19:00

Benzinpumpe gibt es nicht, das Benzin kommt über die Schwerkraft zum Vergaser.

Wenn Sprit am Vergaser ankommt dann kanns nur am Schwimmer liegen. Entweder wie schon gesagt verdreht oder verkantet.

Und wozu Messgerät? Einfach die Zündkerze in den Stecker stecken, das Gewinde dann an Masse (Motorblock) halten und normal starten und schauen. Dabei aber nicht die Zündkerze anfassen. ;)

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#38 Re: Vergaser neu abdichten

von Roadwinner83 » 6. Okt 2010, 15:56

So habe inzwischen sämtliche Kabel geprüft. Sind alle funktionstüchtig. Das fällt demnach schonmal raus.
Nun musste ich aber erstmal meine Batterie laden da diese inzwischen leer georgelt wurde :D

Kann es eventl. auch daran liegen das die Batterie einfach nur zu schwach war? Immerhin stand das Gerät jetzt schon seit geschlagenen 3-4 Wochen und wurde immer nur kurz angelassen.

Martin Weil

#39 Re: Vergaser neu abdichten

von Martin Weil » 6. Okt 2010, 23:35

Ist sehr gut möglich,

wenn Batterie leer ist oder aus anderen Gründen zu wenig Strom liefert läuft der Motor auch nicht an,
aber über Kickstarter sollte deine Maschine trotzdem anspringen.
Batterie laden und einfach noch einmal testen.
Ich hatte schon 2 x bei 2taktern allerdings das Problem das sie wegen Rost nicht anliefen,
werden jetzt manche lächeln, war aber wirklich so.
Rotor und Stator mit Schleifpapier entrosten und gut wars.

Mit freundlichen Grüßen aus Weil. (für URL bitte einloggen)

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#40 Re: Vergaser neu abdichten

von Roadwinner83 » 7. Okt 2010, 16:00

Nun gut danke Martin. Kickstarter ist leider bei der Roadwin nicht vorhanden.
Aber werde es ja bald sehen obs an der Batterie lag.

Ich meld mich wieder...

wintertanne

#41 Re: Vergaser neu abdichten

von wintertanne » 7. Okt 2010, 19:51

Kickstarter.... nungut.

Und wie da steht dreht der Anlasser, nur springt die net an. Also nix mit Rost und Rotor und Stator...

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#42 Re: Vergaser neu abdichten

von Roadwinner83 » 8. Okt 2010, 14:21

Richtig. Es kam, ich betone KAM :D, kein Zündfunke.

Hatte auch nichts mit der Batterie zu tun, da ich diese vorhin voll geladen rein gebaut habe und ebenfalls nichts geschah.
Habe dann abermals sämtliche Kabel inkl. der CDI etc. durch gecheckt und siehe da irgendwann sprang Sie wieder an und schnurrte wie ein Kätzchen :)

Was, warum und wieso ich habe keine Ahnung! Ist mir momentan noch unerklärlich. Bis auf, das am Ende wenn ich die Zündung eingeschaltet hatte ein kleines Knacken aus Richtung CDI zu hören war. Dieses Knacken gab es, als die Diva nicht ansprang, nicht! :shock:

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#43 Re: Vergaser neu abdichten

von Otello-Fahrer » 8. Okt 2010, 14:59

Vielleicht hat die CDI eine kalte Lötstelle und die macht jetzt Probleme. Durch das durchtesten der Kabel hat sie dann wieder Kontakt bekommen.

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#44 Re: Vergaser neu abdichten

von biker 56 » 8. Okt 2010, 18:22

Hallo , hier ein Auszug von einer Antwort von einem anderen Treat

Also ich würde auch auf die CDI tippen , ich hatte das Problem , das meine Daystar (ca. 10.000 KM ) von Zeit zu Zeit morgens nicht ansprang , mittags f sofort , die Abstände verringerten sich dann auf alle vier Wochen,sprang dann auch Mittags nicht an (hatte keinen Funken) hab dann herausgefunden wenn ich CDI am Rahmen anschlug , sprang Motor an , habe mir dann bei Dataparts neue bestellt, ca. 83 € und eingebaut,bis jetzt keine Probleme mehr.


Vielleicht ist,s bei Dir ja auch so ein Problem ?

PS.Habe vorher bereits Kerze,Zündkabel und Kerzenstecker gewechselt .

Gruß Jürgen !

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#45 Re: Vergaser neu abdichten

von Roadwinner83 » 8. Okt 2010, 19:53

Das hatte ich auch schon im Hinterkopf.
Also das es die CDI sein könnte. Aber leider habe ich hier keine Chance mal eine andere CDI zum testen ran zubekommen.
Jetzt werde ich erstmal abwarten ob sie irgendwann mal wieder nicht anspringt. Falls das doch wieder auftreten sollte muss ich mal schauen wie ich weiter verfahre.

Jetzt wird erstmal das WE aufm Hobel genossen, hab schon Entzugserscheinungen :D

Vielen Dank nochmal an alle die sich an diesen Beitrag beteiligt haben!!!!

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#46 Re: Vergaser neu abdichten

von Mechanix » 9. Okt 2010, 15:13

Zum dichten der Kanalverschlüsse könnte man noch versuchen ob man es durch stauchen wieder dicht bringt. Mit einem Locheisen ähnlichen Werkzeug um den Verschluss herum das Material verdichten. Das heisst das Gehäusematerial würde durch das stauchen gegen den Verschluss gedrückt. Wenn es nicht klappt und nicht mit roher gewalt gearbeitet wurde kann immer noch geklebt werden.

Gruss
Mechanix


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#47 Re: Vergaser neu abdichten

von Roadwin08 » 15. Apr 2019, 23:10

Roadwinner83 hat geschrieben:So habe den Vergaser heute nochmals ausgebaut und musste nun entdecken, dass es nicht beim Deckel der Beschleunigerpunpe raustropft sondern an den 2 "Kugeln?!" bzw. an einer der beiden, die an dem Deckel dran sind. (siehe Foto)

Wie kann ich diese dicht bekommen? Wozu sind die überhaupt da? Ich raff das nicht, die Dinger lassen sich auch kein Stück bewegen.

Danke. Ich hatte jetzt dasselbe Problem. Selber schrauben ist nicht mehr drin bei mir und der Freundliche hat sich anlässlich TÜV und Inspektion auch am Vergaser versucht (Komplettüberholung), aber am Seitenständer lief immer noch Flüssigkeit runter (ich hielt es zuerst für Öl). Er wollte mir unnötige Ausgaben ersparen ("Machst halt den Benzinhahn immer zu"), aber davon war ich nicht begeistert, zumal ich die Maschine, die in Top-Zustand ist, irgendwann verkaufen wollte und das tu' ich nicht, wenn Macken dran sind.
Das Ersatzteil, der untere Deckel der Beschleunigerpumpe laut Beitrag von Roadwinner vom 19 Sept. 2010, 14:06 Uhr, sei nicht mehr erhältlich. Es sei dann ein neuer Vergaser nötig, aber die 230 Euro plus MWSt. wolle ich ja wohl nicht mehr ausgeben. (Die Überholung belief sich dann auf ca. 300 Euro incl. nochmal ausbauen und das Problem beheben usw.)
Mit dem Ausdruck dieses Threads in der Hand weigerte ich mich, die Maschine abzunehmen. Er hat dann einen Wulst mit irgendwas um die zwei kritischen Stellen (die Bohrungen mit den verpressten Kugeln) gemacht und Kaltmetall reinlaufen lassen. Bis dahin hält's. Wenn meine Roadwin seit dem letzten Tanken nicht plötzlich 5ltr auf 100km verbraucht hat, müssen im Winterhalbjahr ca. viereinhalb Liter insgesamt ausgelaufen und größtenteils verdunstet sein...?
Zuerst glaubte ich, das Benzin laufe unter Hochdruck aus, wenn die Beschleunigerpumpe betätigt wird, aber es sickert ja im Gegenteil im Stand über die Zeit durch. Dann wird die Abdichtung hoffentlich eine Weile halten.

Als Fehlerursache sehe ich Murks in Konstruktion und Produktion beim Hersteller des Vergasers an. Da sind zwei Metalle verbaut, der untere Deckel aus Aluminium (nehme ich mal an) und die Bohrungen sind durch eingepresste Stahl- oder Messingkugeln (wenn ich von der Farbe der einen ausgehe) verschlossen. An einem bodennahen Teil eine Einladung zur Korrosion durch Feuchtigkeit oder Salzgischt. Die Kugeln glänzen zwar mit bloßem Auge hübsch, aber mit einer 20fachen botanischen LED-Lupe konnte man klar in der Mitte die Kugel sehen (in der Vergrößerung immer noch hübsch glänzend) und drumherum einen bodenlosen Ring-Graben. Kombiniere: an der Berührungsstelle von Kugel- und Gehäusemetall korrodiert das Gehäusemetall weg, bis es irgendwann durch ist.

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